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Taschendiebstahl: Ein Mann zieht einem anderen Mann ein Handy aus der Tasche Foto: bor/KI generiert

Taschendiebstahl: Sei wachsam – schütze dich vor flinken Fingern!

Vor allem an belebten Orten kannst du schnell mal einem Taschendiebstahl zum Opfer fallen. In unsere, Artikel zeigen wir dir, welche Tricks Taschendieb:innen nutzen und wie du dich gegen Diebstahl schützt.

Taschendiebstahl: Short Facts im Überblick

  • Taschendiebstahl ist eines der häufigsten Delikte im öffentlichen Raum und passiert besonders in Menschenmengen wie Bahnhöfen, Märkten oder Großveranstaltungen. 
  • Die Täter:innen  nutzen Ablenkungen – etwa Anrempel, Antanz oder BlumenTricks. Bei manchen Tricks arbeiten sie zu zweit oder in Gruppen. 
  • Opfer bemerken den Diebstahl meist erst beim Bezahlen oder nach einer Kontrolle der Kontobewegungen, weil das Entwenden selbst unbemerkt bleibt. 
  • Neben Geld und Portemonnaies werden häufig Ausweise, Kredit/Bankkarten und Smartphones entwendet, was Identitätsdiebstahl und digitale Betrugsmaschen begünstigt.
  • Bei Diebstahl sofort Karten sperren (Sperr-Notruf 116 116), Strafanzeige erstatten und ggf. das Smartphone aus der Ferne sperren.

Beim Taschendiebstahl werden in der Regel keine kompletten Taschen gestohlen (auch wenn dies hin und wieder vorkommen kann), sondern es wird etwas aus deiner Handtasche, Hosentasche, Manteltasche, Jackentasche, Bauchtasche, Umhängetasche, aus deinem Rucksack, Einkaufskorb oder Einkaufswagen geklaut. Meist geht es um das Portemonnaie, die Brieftasche, Kredit- oder Bankkarten, das Smartphone, Bargeld oder andere Wertgegenstände. Auch Ausweise werden gern „genommen“, zum Beispiel um damit später Identitätsdiebstahl begehen zu können. 

Taschendiebstahl gehört zu den häufigsten Delikten im öffentlichen Raum. 95.184 Strafanzeigen gab es deswegen laut Kriminalstatistik der Polizei im Jahr 2025. Besonders in Innenstädten, an Bahnhöfen, in öffentlichen Verkehrsmitteln, auf Märkten, in Supermärkten oder bei Großveranstaltungen nutzen Täter:innen kurze Momente der Unachtsamkeit aus. Die Opfer merken meist nur, dass sie angerempelt werden, aber nicht das Entwenden von Wertsachen. Warteschlangen und dichtes Gedränge sind das ideale „Jagdrevier“ der Kriminellen. Oft bemerken Betroffene den Diebstahl erst viel später – etwa, wenn die Brieftasche oder der Geldbeutel beim Bezahlen fehlt oder eine Abhebung mit der gestohlenen Bankkarte (Debitkarte/Girocard/EC-Karte) vorgenommen wurde. Zum Straftatbestand des Taschendiebstahls hat das Bundeskriminalamt (BKA) übrigens ein Fact Sheet als PDF herausgegeben, das die Fallzahlen der Kriminalstatistik von 2020 bis 2025 und weitere Details enthält.

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Die vielen Tricks beim Taschendiebstahl

„Typisch für Taschendiebstahl ist das meist sehr professionelle und unauffällige Vorgehen der Kriminellen. Viele arbeiten in Gruppen und lenken ihre Opfer gezielt ab“, sagt Julia Kühl vom Landeskriminalamt Hamburg (LKA). Es gibt zahlreiche Tricks und Methoden des Taschendiebstahls:

Der Anrempel-Trick

Jemand geht an dir vorbei und gerät scheinbar plötzlich ins Stolpern. Er oder sie stößt gegen dich oder versucht, sich an dir festzuhalten. Tatsächlich gilt das Berühren der Ablenkung bzw. dem Zugriff, denn die Kriminellen sind geschickt und fingerfertig. Während du die eine Hand siehst oder sie dir entschuldigend auf die Schulter klopft, hat die andere Hand blitzschnell dein Portemonnaie aus der Gesäßtasche der Hose oder das Smartphone aus der Handtasche gezogen. 

Der Antanz-Trick

Du wirst von einer freundlich wirkenden Person „angetanzt“, wie beim Tanzen geführt und gedreht, in die Arme genommen – und bei der Gelegenheit sekundenschnell abgetastet und bestohlen. 

Der Beschmutzer-Trick

Jemand kippt ein Getränk, Ketchup oder Eis „versehentlich“ gegen deine Kleidung und will dir daraufhin schnell beim Reinigen behilflich sein. Oder jemand weist dich auf einen Fleck hin, der von der Person schnell entfernt wird – während dieser Ablenkung wird zugelangt. Dieser Trick wird häufig angewandt, nachdem das Opfer am Geldautomaten oder bei der Bank Bargeld geholt hat.

Der Bettel-Trick (Zettel-Trick)

Eine Person hält dir einen Zettel hin und bittet um Almosen/eine Spende. Häufig wird behauptet, die Person sei gehörlos. Während du den Zettel liest, wirst du bestohlen. Dieser Trick wird auch gern mit Kindern genutzt. Weil von ihnen scheinbar keine Gefahr ausgeht, lassen sich Opfer leichter durch sie ablenken.

Der Blumen-Trick

Sie begrüßen das Opfer freundschaftlich, umarmen es oder stecken ihm eine Blume an. Während das Opfer verdutzt ist, verschwindet die Brieftasche.

Der Drängel-Trick 

„Ich muss mal schnell hier durch“, sagt jemand und schiebt sich unter Berührungen an dir vorbei. Während der scheinbar unbeabsichtigten Berührungen passiert der Diebstahl. Dieser Trick wird häufig auf Rolltreppen eingesetzt.

Der Falsche-Touristen-Trick (Stadtplan-Trick)

Eine Person mit einem Stadtplan, einer Karte oder einem großen Zettel in der Hand, spricht dich an (fragt z. B. nach dem Weg oder nach Öffnungszeiten eines Geschäftes oder einer Institution). Während das Opfer versucht zu helfen und die Karte in die Hände nimmt, stehlen der oder die falschen Tourist:innen etwas aus der Handtasche oder Jackentasche. Manchmal wird der Stadtplan auch über etwas gelegt, das dir gehört, damit es aus dem Blick ist – um es während des Gespräches unbemerkt durchsuchen oder stehlen zu können.

Der Fußball-Trick

Eine oder zwei Personen üben mit einem Fußball. Der Ball wird mit der Hacke hochgetreten, auf dem Fuß jongliert oder ähnliche „Kunststücke vorgeführt“. Dabei nähert sich die Person mit dem Ball dem potenziellen Opfer und spricht dieses an (z. B. „Soll ich dir einen tollen Trick zeigen?“). Wenn das Opfer „Ja“ sagt, ist es abgelenkt. Wenn es ablehnt, wird es trotzdem bedrängt und immer wieder angesprochen – und ist damit ebenfalls abgelenkt. Dadurch hat die zweite Person leichtes Spiel für den Taschendiebstahl.

Der Geldwechsel-Trick

Jemand bittet dich, eine Münze oder einen kleinen Schein zu wechseln. Während du nach Geld suchst, wird dein Smartphone gestohlen. Oder nach dem Wechsel deine Geldbörse, weil gesehen wurde, wo du sie hingesteckt hast.
Manchmal soll auch mehrfach gewechselt werden (z. B. erst ein 2-Euro-Stück in zwei einzelne Euro-Münzen und dann soll der eine Euro in noch kleineres Geld getauscht werden). Dabei wird dann versucht, Geld oder andere Wertsachen zu stehlen.

Der Hilfe-Trick (Taschenträger-Trick)

Angebliche hilfsbereite Personen spähen bewusst ältere Menschen aus, z. B. nach einem Bankbesuch oder beim Einkaufen. Sie bieten an, ihnen z. B. über die Straße zu helfen und greifen dabei nach Geldbörse oder Bargeld. Oder sie tragen die Einkäufe die Treppe hoch und stellen sie vor der Tür ab, während der/die Senior:in langsam folgt. Beim Vorweggehen wird die Tasche nach Wertsachen durchsucht. 

Es kommt auch vor, dass mehrere Kriminelle beteiligt sind: Die Einkäufe werden gemeinsam mit dem Opfer in die Wohnung gebracht. Während die angeblich hilfsbereite Person das Opfer ablenkt, schleicht sich ein:e Mittäter:in durch die nicht richtig verschlossene Wohnungstür hinterher und durchsucht die Zimmer nach Wertgegenständen. Die Masche wird auch gern an Bahnhöfen eingesetzt: Eine hilfsbereite Person trägt das Gepäck des Opfers und lenkt dieses ab, während ein Komplize oder eine Komplizin das ahnungslose Opfer bestiehlt (z. B. Dinge aus der Umhängetasche).

Der Hochhebe-Trick (Gewicht-Trick/Schätz-Trick)

Eine Person spricht dich an und behauptet, sie könne dein Gewicht durch einfaches Anheben genau schätzen zu können. Beim Hochheben wird dir die Geldbörse oder das Smartphone aus der Hosentasche gezogen – durch die hebende oder eine weitere Person.

Der Jacken-Trick

Dies ist eine Variante, die im Supermarkt und im Restaurant ebenso eingesetzt werden wie als Abwandlung des Stadtplan-Tricks. Der/Die Kriminelle hat eine Jacke in der Hand oder über dem Arm. Im Gespräch mit dem Opfer wird die Tat bzw. die greifende Hand durch die Jacke verdeckt. Eine Variante ist, dass die Jacke über das auf dem Tisch liegende Mobiltelefon, die Geldbörse oder andere Wertgegenstände gelegt, während eine Frage gestellt wird. Nach der Beantwortung bedankt sich die Person, nimmt die Jacke und verschwindet – samt dem darin befindlichen Eigentum des Opfers. 

Der Restaurant-Trick

Im Restaurant oder in einer Eventlocation platziert sich eine Person so an einem benachbarten Tisch oder Stuhl, dass sie die Möglichkeit hat, in deine über der Stuhllehne hängende Jacke oder in die unter dem Stuhl abgestellte Tasche zu greifen.

Der Scheibenklopfer-Trick

Bei diesem Trick arbeiten mindestens 2 Kriminelle zusammen, die Personen im Zug, im Bus oder Restaurants/Cafés bestehlen. Eine Person klopft von außen an die Scheibe und lenkt dadurch das Opfer ab, während die zweite die Situation zum Stehlen nutzt.

Der Schlitzer-Trick (Messer-Einsatz)

Bei Rucksäcken oder Taschen, die verschlossen an der Seite oder auf dem Rücken getragen werden, wird der Stoff mit einem sehr scharfen Messer oder Cutter aufgeschlitzt und dann der Inhalt entnommen. Dies kommt besonders in Kombination mit dem Stau-Erzeuger-Trick vor. 

Der Stau-Erzeuger-Trick

Meist arbeiten hier mehrere Personen zusammen, blockieren z. B. die Rolltreppe, bilden ein menschliches Hindernis, jemand bückt sich oder bleibt plötzlich stehen. Während du gegen „den Stau“ läufst bzw. stehen bleibst und so abgelenkt bist, entwendet ein:e Mittäter:in deinen Geldbeutel oder andere Wertsachen, während die Person hinter dir steht. Manchmal erfolgt dies auch zusammen mit dem Drängel-Trick. Beide werden häufig auf Rolltreppen eingesetzt.

Der Supermarkt-Trick

Beim Einkauf wirst du angesprochen, wo eine bestimmte Ware zu finden ist oder ob du kurz das Kleingedruckte auf der Verpackung vorlesen kannst, weil die Person leider ihre Brille vergessen hat oder durch einen anderen Vorwand abgelenkt. Während du helfen willst, wird deine im Einkaufswagen liegende oder über der Schulter hängende Tasche ausgeräumt.

Wenn aus Taschendiebstahl Raub wird 

In der Regel läuft der Taschendiebstahl still und heimlich ab. Schließlich soll das Opfer das Fehlen von Geld, Portemonnaie oder Wertgegenständen ja gar nicht bemerken – oder erst, wenn die Täter:innen längst weg sind. Wenn sie doch mal beim Klauen erwischt werden, versuchen sie sich meist herauszureden („Das Handy ist dir fast aus der Tasche gefallen. Ich wollte nicht, dass es kaputt geht.“ oder „Das Portemonnaie ist heruntergefallen, ich habe es nur aufgehoben.“) und versuchen sich dann schnell aus dem Staub zu machen. Doch es gab auch schon Fälle, in denen z. B. Smartphones direkt aus der Hand oder eine Handtasche vom Arm gerissen wurden.

Damit wird dann auch schnell der wesentliche Unterschied zwischen Diebstahl und Raub deutlich: Der Diebstahl erfolgt unbemerkt, still und heimlich, während der Raub mit Gewalt oder unter Androhung von Gewalt (auch mit Bedrohung mit einer Waffe, z. B. Messer) geschieht. Hier läuft nichts heimlich ab, sondern offen und bewusst. 

Warum ist Taschendiebstahl so gefährlich?

Natürlich ist es ärgerlich, wenn Geld, Papiere, Bankkarten, Smartphone oder Wertgegenstände weg sind. Es nervt, bedeutet Aufwand, du musst dich um vieles kümmern (Karten sperren, Strafanzeige erstatten, neue Papiere beantragen etc.). Gefährlich ist der Verlust, wenn bei dem Diebstahl sensible Daten erbeutet werden oder Dinge, mit denen ein Identitätsdiebstahl möglich wird. Zudem kommt es häufiger zu Kombinationen aus Taschendiebstahl und digitalem Betrug, z. B. wenn Täter:innen dich beim Geldabheben beobachten und deine PIN-Nummern ausspähen, um anschließend die Bankkarte zu stehlen und damit Geld von deinem Konto abheben.

Taschendiebstahl: Kurz beim Flanieren abgelenkt, schon können Smartphone und Geldbörse abhandenkommen.
Kurz beim Flanieren abgelenkt, schon können Smartphone und Geldbörse abhandenkommen. Foto: bor/KI generiert

So schützt du dich vor Taschendiebstahl

„Taschendiebe lassen sich am typisch suchenden Blick erkennen“, glauben viele Leute. Doch das sind dann eher Anfänger:innen. „Die Profis fallen nicht auf“, warnt Polizistin Julia Kühl. Dazu gehöre schon ein geschultes Auge, z. B. von speziell ausgebilldeten Polizeibeamt:innen in Zivil. „Die Kriminellen beobachten ihre Opfer vor der Tat genau und gehen häufig arbeitsteilig vor: Der Erste lenkt ab, der Zweite stiehlt und der Dritte verschwindet mit der Beute.“ Dadurch könnten sich die ersten Beiden als Unbeteiligte ausgeben, denn sie haben ja kein Diebesgut bei sich. 

Bevorzugte Orte für Taschendiebe und -diebinnen sind Menschenansammlungen, dichtes Gedränge und Warteschlangen. Also zum Beispiel Bahnhöfe, Flughäfen, Kaufhäuser, Flohmärkte, Großveranstaltungen oder auch Bars und Restaurants. Sie nutzen auch skrupellos und bewusst Einschränkungen ihrer potentiellen Opfer aus, um erfolgreich agieren zu können. Das kann ein körperliches Handicap sein oder auch die alkoholgeschwängerte Feierlaune auf der Reeperbahn. Dabei handeln sie stets nach dem gleichen Muster. Sie versuchen, abzulenken oder zu irritieren, um so ungehindert die Wertsachen entwenden zu können.

Deshalb gibt Kriminalbeamtin Julia Kühl Tipps, wie sich Menschen vor Taschendiebstahl schützen können:  

  • „Tragen Sie Geld, Bank- und Kreditkarten sowie Papiere immer in verschiedenen verschlossenen Innentaschen der Kleidung möglichst dicht am Körper.“
  • „Tragen Sie Hand- und Umhängetaschen verschlossen auf der Vorderseite des Körpers oder klemmen Sie sie sich unter den Arm.“
  • „Auch wenn es altbacken wirken mag: Benutzen Sie einen Brustbeutel. Alternativ sind Geldgürtel oder gürtelähnliche Taschen, die dicht am Körper oder sogar unter der Kleidung getragen werden können.“
  • „Legen Sie Ihre Geldbörse oder andere wichtige Dinge nicht oben in Einkaufstasche, Einkaufskorb oder Einkaufswagen, sondern tragen Sie sie möglichst körpernah.“
  • „Hängen Sie Handtaschen im Restaurant, im Kaufhaus oder im Laden (selbst bei der Anprobe von Schuhen oder Kleidung) nicht an Stuhllehnen oder leicht zugängliche Haken und stellen Sie sie nicht unbeaufsichtigt ab.“ 
  • „Lassen Sie keine Wertsachen in Jacken oder Taschen, die Sie über die Stuhllehne hängen oder an einer Garderobe abgeben.“
  • „Seien Sie aufmerksam! Achten Sie insbesondere bei größeren Menschenansammlungen noch stärker auf Ihre Wertsachen! Nehmen Sie zu Großveranstaltungen nur das absolut Notwendigste mit – lassen Sie wertvolle Dinge bewusst zu Hause!“
  • „Auch wenn es vielleicht nicht so schön aussieht: Tragen Sie in Menschenmengen und bei Gedränge Ihren Rucksack vorn und nicht auf dem Rücken.“

Sie verweist auch auf den Flyer des LKA Hamburg zum Thema.

Myra Adeniyi vom Kompetenzcenter Betrugsprävention der Hamburger Sparkasse (Haspa) ergänzt:

  • „Seien Sie misstrauisch, wenn fremde Personen Ihnen ungewöhnlich nahekommen, hektische Situationen entstehen oder jemand plötzlich Hilfe benötigt. Genau solche Momente nutzen Kriminelle gezielt aus.“ Besonders an Fahrkartenautomaten, beim Einsteigen in Bus oder Bahn oder beim Fotografieren seien Menschen häufig abgelenkt.
  • „Führen Sie keine Notizen zu PIN-Nummern von Bank- oder Kreditkarten mit – auch nicht in verschlüsselter Form oder als Telefonkontakt im Handy.“
  • „Wichtige Dokumente sollten vorab kopiert und sicher verwahrt oder digital gesichert abgelegt werden. So lassen sich im Ernstfall Ausweisnummern, Karteninformationen oder IMEI-Nummern des Smartphones schneller für Polizei und Versicherung bereitstellen.“
  • „Aktivieren Sie den Kontowecker, um unberechtigte Zahlungen aufgrund von Diebstahl schnellstmöglich zu erkennen.“  
  • „Passen Sie Kartenlimits und das Online-Banking-Limit für den täglichen Gebrauch an, beispielsweise mit der Funktion Card Control oder schnell und einfach im Online-Banking.“
  • „Ändern Sie Passwörter von wichtigen Konten und Profilen.“

Tipps zum Schutz: Was sollten Opfer tun?

Wer Opfer eines Taschendiebstahls geworden ist, sollte schnell handeln. 

  • Gestohlene Bank- und Kreditkarten müssen sofort gesperrt werden. Das geht zentral über den Sperr-Notruf 116 116
  • Anschließend sollte Strafanzeige bei der Polizei erstattet werden, auch wenn die Chancen auf Wiederbeschaffung gering erscheinen. Nicht selten tauchen zumindest Teile des Diebesguts wieder auf und können dann zugeordnet werden. Die Anzeige ist wichtig für Versicherungen und zur Absicherung gegen möglichen Missbrauch gestohlener Dokumente. 
  • Wurden Personalausweis, Reisepass, Führerschein oder ähnliche Papiere gestohlen, sollten die zuständigen Behörden umgehend informiert werden. 
  • Bei gestohlenen Mobiltelefonen empfiehlt es sich, das Gerät aus der Ferne zu sperren oder Daten zu löschen, sofern entsprechende Sicherheitsfunktionen aktiviert wurden.
  • Außerdem kann die SIM-Karte über den Mobilfunkanbieter gesperrt werden. Das geht in der Regel über das Kundencenter oder die Webseite.

Tipp: Handyschutz und Notgeld

Wer ein HaspaJoker-Girokonto hat genießt nicht nur viele Vorteile und Mehrwerte, sondern auch besondere Services in puncto Sicherheit. Dazu gehören u. a. die Handyversicherung und Handyversicherung plus (nur für HaspaJoker premium), Kartenschutz und Notfallbargeld.

Damit ist das registrierte Smartphone bei Diebstahl bis 500 € abgesichert (beim HaspaJoker premium bis 800 € bei Diebstahl und Bruch). Registrierte Karten können über die HaspaJoker-Hotline gesperrt werden, die bei Bedarf auch weltweit innerhalb von 24 Stunden bis zu 1.500 € in der Landeswährung an die nächstgelegene Auszahlungsstelle geschickt, wenn das Portemonnaie gestohlen wurde.

Schmuck, Dokumente oder Sicherheitskopien: Ganz egal, welche Wertgegenstände du sicher verwahren willst, ein Schließfach bei der Haspa gewährt dir Schutz vor Diebstahl und unbefugtem Zugriff!

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FAQ: Häufige Fragen zum Thema Ladendiebstahl

Was ist Taschendiebstahl?

Taschendiebstahl ist das unbemerkte Entwenden von Wertgegenständen (Portemonnaie, Karten, Smartphone, Ausweise, Bargeld etc.) aus Taschen, Rucksäcken oder Hosentaschen im öffentlichen Raum.

Wo passiert Taschendiebstahl am häufigsten?

Besonders häufig tritt er in Innenstädten, an Bahnhöfen, in öffentlichen Verkehrsmitteln, auf Märkten, bei Großveranstaltungen und in stark frequentierten Geschäften auf.

Welche Tricks nutzen Taschendiebe?

Es gibt eine Vielzahl von verschiedenen Tricks, die eingesetzt werden. In erster Linie geht es immer darum, die potenziellen Opfer abzulenken, um so den Diebstahl zu erleichtern. Zu den gängigen Methoden zählen das Anrempeln, Antanzen, Beschmutzen, Drängeln, Geldwechseln sowie Tricks mit Blumen, Zetteln und Stadtplänen/Karten.

Wie erkenne ich Ablenkungsmanöver?

Typisch sind z. B. unerwartete Berührungen, sehr enge körperliche Nähe, plötzliches Anstoßen, jemand, der Hilfe beim Reinigen von (angeblichen oder zuvor verursachten) Verschmutzungen auf der Bekleidung oder Tasche anbietet, eine Person mit Stadtplan, oder Jacke in der Hand, die um Auskunft/Hilfe bittet, im Supermarkt nach bestimmten Produkten fragt. Sei immer misstrauisch, wenn dir jemand zu nahe kommt!

Warum ist Taschendiebstahl gefährlich?

Neben dem finanziellen Verlust können gestohlene Ausweise und Karten zu Identitätsdiebstahl und weiterem digitalen Betrug führen, etwa durch unbefugtes Abheben von Geld oder Missbrauch von Kontodaten.

Wie kann ich meine Wertsachen schützen?

Trage Geld, Karten und Papiere in verschlossenen, körpernahen Innentaschen, nutze Brustbeutel, Geldgürtel oder für Taschen die UntermArmTragetechnik. Lass Handtaschen und Rucksäcke nie unbeaufsichtigt. Bei Gedränge und in Menschenmassen trage sie stets vor dem Körper.

Wie verhalte ich mich nach einem Diebstahl?

Sperre sofort alle betroffenen Bank und Kreditkarten (Sperr-Notruf 116 116), erstatte Strafanzeige bei der Polizei, sperre das Smartphone aus der Ferne (wenn die entsprechende Anwendung zuvor aktiviert wurde) und informiere ggf. die zuständigen Behörden (Personalausweis, Reisepass etc.).

Wie kann ich meine PIN Daten schützen?


Notiere keine PINNummern (weder in Papierform noch digital) und nutze sichere Eingabemethoden (z. B. Abdecken der Tastatur mit Hand oder Geldbörse).

Was sind die wichtigsten Präventionstipps?

Nimm nur das Nötigste mit. Trage Wertgegenstände nah am Körper, nutze verschlossene Taschen, hänge Taschen oder Rucksäcke nicht an Stuhllehnen oder Garderoben, sei besonders wachsam bei unerwarteten Hilfsangeboten oder Menschenansammlungen.

Was ist Taschendiebstahl?
Taschendiebstahl ist das unbemerkte Entwenden von Wertgegenständen (Portemonnaie, Karten, Smartphone, Ausweise, Bargeld etc.) aus Taschen, Rucksäcken oder Hosentaschen im öffentlichen Raum.

Wo passiert er am häufigsten?
Besonders häufig tritt er in Innenstädten, an Bahnhöfen, in öffentlichen Verkehrsmitteln, auf Märkten, bei Großveranstaltungen und in stark frequentierten Geschäften auf.

Welche Tricks nutzen Taschendiebe?
Es gibt eine Vielzahl von verschiedenen Tricks, die eingesetzt werden. In erster Linie geht es immer darum, die potenziellen Opfer abzulenken, um so den Diebstahl zu erleichtern. Zu den gängigen Methoden zählen das Anrempeln, Antanzen, Beschmutzen, Drängeln, Geldwechseln sowie Tricks mit Blumen, Zetteln und Stadtplänen/Karten.

Wie erkenne ich die Ablenkungsmanöver?
Typisch sind z. B. unerwartete Berührungen, sehr enge körperliche Nähe, plötzliches Anstoßen, jemand, der Hilfe beim Reinigen von (angeblichen oder zuvor verursachten) Verschmutzungen auf der Bekleidung oder Tasche anbietet, eine Person mit Stadtplan, oder Jacke in der Hand, die um Auskunft/Hilfe bittet, im Supermarkt nach bestimmten Produkten fragt. Sei immer misstrauisch, wenn dir jemand zu nahe kommt!

Warum ist Taschendiebstahl gefährlich?
Neben dem finanziellen Verlust können gestohlene Ausweise und Karten zu Identitätsdiebstahl und weiterem digitalen Betrug führen, etwa durch unbefugtes Abheben von Geld oder Missbrauch von Kontodaten.

Wie kann ich meine Wertsachen schützen?
Trage Geld, Karten und Papiere in verschlossenen, körpernahen Innentaschen, nutze Brustbeutel, Geldgürtel oder für Taschen die UntermArmTragetechnik. Lass Handtaschen und Rucksäcke nie unbeaufsichtigt. Bei Gedränge und in Menschenmassen trage sie stets vor dem Körper.

Wie verhalte ich mich nach einem Diebstahl?
Sperre sofort alle betroffenen Bank und Kreditkarten (Sperr-Notruf 116 116), erstatte Strafanzeige bei der Polizei, sperre das Smartphone aus der Ferne (wenn die entsprechende Anwendung zuvor aktiviert wurde) und informiere ggf. die zuständigen Behörden (Personalausweis, Reisepass etc.).

Wie kann ich meine PINDaten schützen?
Notiere keine PINNummern (weder in Papierform noch digital) und nutze sichere Eingabemethoden (z. B. Abdecken der Tastatur mit Hand oder Geldbörse).

Was sind die wichtigsten Präventionstipps?
Nimm nur das Nötigste mit. Trage Wertgegenstände nah am Körper, nutze verschlossene Taschen, hänge Taschen oder Rucksäcke nicht an Stuhllehnen oder Garderoben, sei besonders wachsam bei unerwarteten Hilfsangeboten oder Menschenansammlungen.

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