Im Namen der Hamburger Sparkasse (Haspa) werden aktuell Briefe mit dem Betreff „Ihre Aktualisierung wird benötigt“ per Post versandt. Bei den Schreiben handelt es sich um eine Fälschung! Die Empfänger:innen werden aufgefordert, über den eingedruckten QR-Code Ihre Zugangsdaten für das Online-Banking zu aktualisieren. Wenn dir ein Schreiben verdächtigt vorkommt, wende dich ausschließlich unter der dir bekannten Telefonnummer an deine Ansprechperson bei der Haspa oder gehe direkt in die Filiale. Verwende nicht die im Brief genannte Rufnummern!
Aufgrund eines angeblichen „Sicherheitsrisikos“ sei „eine dringende Aktualisierung Ihrer Daten“ nötig. Wenn die Aufforderung nicht befolgt werde, würde „der Zugang zum Online- Banking vorläufig deaktiviert“. Das ist alles falsch – ebenso die dort genannte Internetadresse.

Wichtig:
- Sei stets aufmerksam.
- Wenn du Aufforderungen des Briefes gefolgt bist, ändere umgehend deine Zugangsdaten fürs Online-Banking und sperre ggf. deine Karten
- Die Haspa schickt keine Briefe, SMS, Links oder ruft an, um TAN-Freigaben und persönliche Zugangsdaten abzufragen.
- Egal worum es bei deinen Finanzen geht: Die Webseite lautet www.haspa.de. Nur dort erledigst du dein Online-Banking!
- Ändere alle 3 bis 6 Monate dein Passwort, um dein Online-Banking besser zu schützen
- Weitere Informationen und Tipps findest du direkt auf der Webseite der Haspa. Lies dir den dortigen Text gut durch, damit du dich besser gegen solchen Betrug schützen kannst.

Seit Jahren informiert die Haspa regelmäßig ihre Kundschaft über aktuelle Betrugsmaschen und gibt Tipps, damit die Menschen gewarnt sind und die miesen Tricks erkennen. Dass die Aufklärungsarbeit fruchtet, hat sich jetzt bei diesem ungewöhnlichen Fall gezeigt, von dem übrigens auch andere Banken betroffen sind. Aufmerksame Kund:innen haben die Haspa über die verdächtigen Briefe informiert.
Die Betrugsmasche selbst ist nicht neu. Sie heißt Quishing, was sich aus den Begriffen QR-Code und Phishing zusammensetzt. Dabei werden Opfer über QR-Codes auf gefälschte Webseiten gelockt, um dort persönliche Daten, Passwörter und andere sensible Informationen zu erbeuten. Bisher gab es solche Fälle über Messengerdienste und Social-Media-Nachrichten, da hier keine zusätzlichen Kosten für die Kriminellen entstehen. Wer hier viel Geld in die Hand genommen hat, um die gefälschten Briefe zu drucken und dann kostenpflichtig per Post zu versenden, wird derzeit ebenso ermittelt wie die Kriminellen, die die betrügerische Webseite erstellt haben.
Weitere Infos rund um Betrugsprävention
Wenn du dich für Betrugsprävention interessierst, schau doch gerne mal auch bei unseren weiteren Artikeln zu dem Thema vorbei.
Betrug auf dem Wohnungsmarkt | Betrug bei Kleinanzeigen | Fake-Shops



