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Einnahmequellen: Ein Sparschwein mit Geldmünzen Pexels / Clickerhappy

Einnahmequellen So kannst du dein Haushaltseinkommen steigern!

Wenn du dein Haushaltseinkommen steigern möchtest, kannst du das auf verschiedene Weisen tun. Welche Möglichkeiten du hast, in welchem Rahmen Zuverdienste erlaubt sind und worauf du achten solltest, verraten wir dir in unserem Artikel!

Einnahmequellen im Haushalt: Short Facts im Überblick

  • Es gibt ein paar Regeln: Deine zusätzlichen Einnahmequellen sollten nicht in Konkurrenz zu deinem Hauptjob stehen. Informiere also vor allem bei aktiven Einnahmequellen deine:n Arbeitgeber:in vorab und hole eine Genehmigung.
  • Aktive Einnahmequellen: Geld, das du verdienst, indem du aktiv arbeitest und deine Zeit einsetzt, zum Beispiel als Nachhilfelehrer:in, Babysitter:in oder bei Arbeit in der Gastronomie.
  • Passive Einnahmequellen: Zu den passiven Einnahmequellen zählt Einkommen, das nach einer einmaligen Vorleistung mit geringem bis gar keinem fortlaufenden Aufwand fließt, wie beispielsweise Zinserträge oder Mieteinnahmen.

Zusätzliche Einnahmequellen: Darf ich nebenbei Geld verdienen?

Vor allem in Zeiten von immer höheren Mieten und steigenden Fixkosten sind viele Verbraucher:innen und Arbeitnehmer:innen auf der Suche nach Wegen, das Haushaltseinkommen durch zusätzliche Einnahmequellen zu steigern. Das Gute dabei: Grundsätzlich dürfen alle Arbeitnehmer:innen etwas Geld nebenbei verdienen. Doch bevor damit gestartet wird, sollten ein paar formale Punkte beachtet werden. Vor allem bei aktiven Einnahmequellen ist es wichtig, den/die Arbeitgeber:in über das Vorhaben zu informieren und bei Bedarf eine Genehmigung einzuholen. Denn wenn der Nebenjob eine unmittelbare Konkurrenz zum Hauptjob darstellt oder die Tätigkeit deine Leistungsfähigkeit im Hauptjob beeinflusst, kann diese Genehmigung auch verweigert werden.

Außerdem solltest du auch selbst deine Arbeitszeit in deinem Nebenjob im Blick behalten. Denn das Arbeitszeitgesetz schreibt Höchstgrenzen vor, die bei 8 Stunden pro Tag bei einer gesetzlich erlaubten 6-Tage-Woche liegen. Gesetzlich erlaubt ist also streng genommen eine 48-Stundenwoche, die unter Gewährung eines Zeitausgleichs auf maximal 60 Wochenstunden ausgedehnt werden darf. Geht die Arbeitszeit über diese Grenze hinaus, ist deine Nebentätigkeit unzulässig. Wenn du aber dennoch auf zusätzliche Einnahmequellen setzen möchtest, hast du die Möglichkeit, dir ein passive Einnahmequellen aufzubauen.

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Aktives und passives Einkommen: Das sind die Unterschiede

Der Hauptunterschied zwischen den beiden Einkommensvarianten liegt im Aufwand: Aktives Einkommen ist unmittelbar an deine Zeit und Arbeit geknüpft wie beispielsweise bei Gehalt aus deinem Job, während passives Einkommen mit minimalem oder gar keinem kontinuierlichen Aufwand generiert wird. Oft geht dem passiven Einkommen aber eine anfängliche Investition von Zeit oder Geld voran. Während du beim aktiven Einkommen Zeit gegen Geld tauschst, baust du beim passiven Einkommen Vermögenswerte oder Systeme auf, die laufend Geld einbringen können, dafür aber auch etwas Vorarbeit und Geduld erfordern. 

Aktives EinkommenPassives Einkommen
DefinitionGeld, das du verdienst, indem du aktiv arbeitest und deine Zeit einsetzt.Einkommen, das nach einer einmaligen Vorleistung mit geringem bis gar keinem fortlaufenden Aufwand fließt.
BeispieleGehalt aus dem Hauptjob, Honorare als Freiberufler:in, TrinkgeldMieteinnahmen, Zinsen, Dividenden, Tantiemen aus Büchern oder Musik, Erträge aus Online-Kursen nach vorheriger Erstellung.
CharaktereigenschaftenDas Einkommen endet dann, wenn du aufhörst zu arbeiten.Erfordert oft anfängliche Investitionen wie Geld oder Zeit um ein System oder einen Vermögenswert aufzubauen, bietet aber Potenzial für finanzielle Freiheit.

Zusätzliche Einnahmequellen durch Nebenjobs: Diese Möglichkeiten gibt es

Wenn du unzufrieden mit deiner Haupteinnahmequelle bist, hast du die Möglichkeit, dir auf aktive Weise Geld durch beispielsweise einen Nebenjob dazuzuverdienen. Zu den beliebtesten Nebenjobs der Deutschen zählen dabei Tätigkeiten wie Nachhilfe geben, Jobben in der Gastronomie oder im Verkauf, Babysitting oder auch Event- und Messearbeit. 

Durch Homeoffice haben Arbeitnehmer:innen obendrein neue Möglichkeiten erhalten, auch von zu Hause aus einer Nebentätigkeit nachzugehen. So erfreut sich die Möglichkeit, nebenbei online Geld zu verdienen, immer größerer Beliebtheit. Zu den Bereichen, in denen du online dein Haushaltseinkommen steigern kannst, zählen unter anderem:

  • Texte schreiben

    Freiberufliche Texter:innen verfassen Texte für Blogs, Newsletter, Onlineshops und ähnliches.

  • Produkte verkaufen

    Du kannst selbst erstellte Produkte wie Kurse, Grafiken oder E-Books online zum Kauf anbieten.

  • Produkte testen

    Als Produkttester:in kannst du bequem von Zuhause aus verschiedene Innovationen als allererstes testen.

  • Umfragen

    Die Teilnahme an Online-Umfragen und Marktforschungen kann die Kaffeekasse zum Klingeln bringen.

  • Consulting anbieten

    Wenn du hohes Fachwissen hast, kannst du das auch im Nebenjob einsetzen und als Berater:in tätig werden.

Im Ehrenamt steuerfrei Geld verdienen

Um dir eine schöne Summe dazuzuverdienen, muss es aber gar nicht immer der Nebenjob sein. Denn auch wenn das Ehrenamt natürlich eigentlich dazu da ist, sich gesellschaftlich zu engagieren, kannst du dir durch ehrenamtliche Tätigkeiten in vielen Fällen steuerfrei etwas dazuverdienen.

Übungsleiter:in

Auch die Tätigkeit als Übungsleiter:in bietet die Möglichkeit, dein Haushaltseinkommen ein wenig zu steigern. Denn allein als Trainer:in im Sportverein sind Verdienste bis zu 3.300 € pro Jahr steuerfrei möglich. Der Haken daran: Der Job als Übungsleiter:in darf nur ein Drittel deiner gesamten Arbeitszeit inklusive aller Haupt- und Nebenjobs einnehmen. Aber vor allem als Chorleiter:in, oder auch als Schwimmlehrer:in sind gute Verdienstmöglichkeiten drin.

Ehrenamt

Du hast ebenfalls Anspruch auf die Ehrenamtspauschale. Diese liegt bei 960 € im Jahr und kommt beispielsweise bei Tätigkeiten wie der eines Kassenwartes oder einer Kassenwartin im Sportverein zum Tragen. Diese Pauschale kann auch mit der Tätigkeit als Übungsleiter:in kombiniert werden, allerdings muss es sich dann um 2 verschiedene Tätigkeiten handeln, wie zum Beispiel Trainer:in und dann zusätzlich noch Kassenwart:in.

Einnahmequellen: Frau sitzt am Laptop
Unsplash / Windows

Passive Einnahmequellen: So kannst du dein Einkommen steigern

Wenn du nach zusätzlichen Einnahmequellen für deinen Haushalt suchst, aber deine Freizeit nicht für einen Nebenjob opfern möchtest, kannst du versuchen, passives Einkommen zu erzielen. Auf diese Weise kannst du dein Haushaltseinkommen etwas aufbessern, ohne dafür regelmäßig Zeit aufwenden zu müssen. 

Zeitlose Produkte produzieren

Fotos, die du auf Stockfoto-Plattformen immer und immer wieder verkaufen kannst, sind eine gute Möglichkeit, mit einem Produkt eine passive Einnahmequelle zu generieren. Sofern du über entsprechende Fähigkeiten verfügst, kannst du auch Anleitungen und Webinare produzieren und verkaufen, ein Buch veröffentlichen, eine App programmieren oder Themes und Plugins für Open-Source-Software produzieren.

Affiliate-Marketing nutzen

Dieser Weg verspricht in den meisten Fällen zwar keine großen Reichtümer, kann dir aber dennoch ein kleines, passives Zusatzeinkommen bescheren. Wenn du eine Website oder einen Youtube-Kanal betreibst und dabei Produkte bestimmter Marken nutzt und bewirbst, kannst du sogenannte Affiliate-Links verwenden, um auf diese Produkte beim Hersteller zu verweisen. Kommen Nutzer:innen dann von dir über den Link zum Hersteller, lässt sich das nachvollziehen und du erhältst eine kleine Provision.

Von Kapitalerträgen profitieren

Wenn dir schon finanzielle Mittel zur Verfügung stehen, ist das Investieren in Finanzprodukte wie Festgeldkonto, Anleihen oder Aktien ein beliebter Weg, passives Einkommen zu generieren. Denn wenn du dein Geld für dich arbeiten lässt, kannst du dir die Erträge auszahlen lassen. Wie alle Investments haben natürlich auch Wertpapiere bestimmte Risiken. Gerade Aktien und Aktienfonds schwanken teilweise deutlich im Wert. Als Faustregel gilt: Je höher die Gewinnmöglichkeiten, desto höher ist das Risiko.

Immobilien kaufen und vermieten

Ob auf einen Schlag bezahlt oder kreditfinanziert: Wenn du eine Immobilie besitzt und nicht selbst bewohnst, kannst du dich über stetige Mieteinnahmen freuen. Jeder Betrag, den du nicht für Kredite an die Bank abgeben musst, ist passives Einkommen für dich. Allerdings: Unterschätze nicht den Verwaltungsaufwand und dass du für Instandhaltung und Nebenkosten aufkommen musst.

Fazit: Ein Mix aus aktiven und passiven Einnahmequellen ist empfehlenswert

Wenn du durch zusätzliche Einnahmequellen dein Haushaltseinkommen steigern möchtest, bietet sich dafür meist eine Mischung aus aktivem und passivem Einkommen an. Vor allem wenn du über Fachwissen verfügst, das du im Rahmen eines Nebenjobs zu Geld machen kannst, ist das eine gute Möglichkeit für Zuverdienste. Da du aber in deiner Zeit, die dir für Nebenjobs zur Verfügung steht begrenzt bist, ist es ratsam, zusätzlich noch auf passive Einnahmequellen zu setzen.

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FAQ: Häufige Fragen zum Thema Einnahmequellen

Welche Möglichkeiten gibt es nebenbei Geld zu verdienen?

Um neben deiner Haupttätigkeit noch weitere Einnahmen zu generieren gibt es viele Möglichkeiten, die von Nachhilfe geben über Produkte testen, Babysitting und der Teilnahme an Umfragen und Studien bishin zu Affiliate Marketing oder dem Verfassen von Texten reichen.

Was ist der Unterschied zwischen aktiven und passiven Einnahmequellen?

Die beiden Einkommensvarianten unterscheiden sich hauptsächlich im Aufwand: Aktives Einkommen ist unmittelbar an deine Zeit und Arbeit geknüpft wie beispielsweise bei Gehalt aus deinem Job, während passives Einkommen mit minimalem oder gar keinem kontinuierlichen Aufwand generiert wird.

Was sind Beispiele für passives Einkommen?

Zu den Beispielen für passive Einnahmequellen zählen unter anderem Einnahmen aus Kapitalanlagen wie Zinserlöse, Mieteinkünfte aus Immobilien, Einnahmen aus digitalen Produkten wie Online-Kursen, Fotos oder Designs sowie Werbeeinnahmen von Blogs oder Youtube.

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