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Budgetplanung für Anfänger, Bild von einem Laptop und einem Taschenrechner Unsplash / Jakub Żerdzicki

Budgetplanung für Anfänger So startest du smart ins Budgeting

Wenn du deine Finanzen im Griff hast, fühlt sich das wie ein stabiles Fundament fürs Leben an. Egal, ob dich die steigende Inflation verunsichert oder du einfach bewusster dein Geld sparen möchtest: Ein gutes Budget ist der beste Startpunkt!

Budgetplanung für Anfänger: Short Facts im Überblick

  • Budgetplanung gibt dir Kontrolle über dein Geld: Wer die eigenen Einnahmen und Ausgaben kennt, kann gezielt sparen und Schulden vermeiden.
  • Die Umschlagmethode hilft beim Ausgabenmanagement: Bargeld oder digitale Budgets für jede Kategorie sorgen dafür, dass du dein Limit einhältst.
  • Einfach starten und anpassen: Beginne mit den Grundlagen, überprüfe dein Budget regelmäßig und passe es an, um langfristig erfolgreich zu bleiben.

Budgetplanung für Anfänger: Wie du im Alltag effektiv sparen kannst

Vielleicht denkst du, dass Finanzen langweilig und kompliziert sind. Aber ehrlich gesagt lohnt sich der Aufwand. Ein festes Budget schafft Klarheit in deinen Finanzen, kann dich vor Schulden schützen und hilft dir, deine Sparziele (wie zum Beispiel einen Notgroschen anzulegen) deutlich schneller zu erreichen. Stell es dir so vor: Wenn du ohne Einkaufsliste in den Supermarkt gehst, landet am Ende mehr im Wagen, als du geplant hattest. Ein festgesetztes Budget funktioniert genauso. Du bestimmst vorher, wofür du wie viel ausgeben möchtest – ganz entspannt und basierend auf deinem monatlich verfügbaren Geld.

Ob erstes Konto für Kids, Azubis, Studis oder Berufstätige: Für jedes Alter gibt’s bei der Haspa das passende Konto. Und das Beste: Persönliche Beratung und digitale Services sind inklusive.

Teaser, HaspaJoker, Familie

Ein Budget erstellen: Die wichtigsten Grundlagen

Der erste Schritt in die Budgetplanung ist immer eine klare Bestandsaufnahme. Du musst genau wissen, wie viel Geld reinkommt und wofür es hinausgeht.

1. Einnahmen ermitteln

Zuerst ermittelst du dein gesamtes monatliches Einkommen. Dazu gehört nicht nur dein Netto-Gehalt (nach Steuern und Abgaben), sondern auch:

  • Nebeneinkünfte (aus Freelance-Arbeiten oder Nebenjobs).
  • Sozialleistungen (wie Kinder- oder Wohngeld).
  • Kapitalerträge (Zinsen oder Dividenden).
  • Sonstige Einnahmen (zum Beispiel Geschenke oder Verkaufserlöse über Kleinanzeigen).

Wichtig: Rechne unregelmäßige Einkünfte auf den Monat herunter, um einen genauen Überblick über das dir zur Verfügung stehende Geld zu erhalten.

2. Ausgaben berechnen

Deine Ausgaben teilst du in 3 Hauptkategorien auf:

  • Fixkosten: Das sind die Kosten, die regelmäßig und meist direkt vom Konto abgebucht werden und sich in der Regel alle 1 bis 3 Monate wiederholen. Dazu zählen Miete oder Hypothek, Versicherungen (zum Beispiel deine Haftpflicht), Strom- und Heizkosten sowie Abonnements wie Fitnessstudio oder Streamingdienste.
  • Variable Kosten: Diese schwanken monatlich und könnten theoretisch mit Bargeld bezahlt werden, weshalb hier oft Sparpotenzial liegt. Beispiele sind Lebensmittel und Getränke, Freizeit und Hobbys, Shopping, Tanken/Transportkosten und Geschenke.
  • Sonderausgaben: Dazu gehören Schuldenrückzahlungen oder einmalige, größere Anschaffungen und Reparaturen.

Tipp für den Anfang: Wenn du überhaupt keine Vorstellung davon hast, wie viel du in den variablen Kategorien ausgibst, dann starte nicht sofort mit der Budgetierung. Führe erst 1 bis 2 Monate nur genau Buch über deine Ausgaben und plane dein Budget danach. Ein Budgetplaner oder das klassische Haushaltsbuch sind die perfekten Hilfsmittel, um dir bei der Berechnung dieser Kosten zu helfen und alle Beträge klar zu dokumentieren.

Finanzen organisieren mit der Umschlagmethode

Nachdem du deine Fixkosten vom Einkommen abgezogen hast, bleibt der Betrag übrig, den du für deine variablen Kosten und Sparziele zur Verfügung hast. Jetzt kommt der populäre Social-Media-Trend Umschlagmethode (oder Cash Stuffing) ins Spiel. Diese ist ein bewährtes Budgetierungssystem, das hilft, Geld zu sparen und Sparziele zu erreichen.

Wie funktioniert Cash Stuffing?

Cash Stuffing bedeutet wörtlich „Bargeld stopfen“. Es ist der Teil der Umschlagmethode, bei dem du dein Bargeld in vorbereitete Umschläge oder Klarsichthüllen steckst, um deine Ausgaben besser zu planen und zu kontrollieren. Du verteilst das benötigte Bargeld für deine variablen Kosten und Sparraten zu Monatsbeginn in verschiedene Umschläge, die jeweils für eine Ausgabenkategorie stehen – von Lebensmitteln bis hin zu Freizeitaktivitäten. Die goldene Regel: Ist der Umschlag leer, darfst du für diese Kategorie kein weiteres Geld ausgeben. Dieses bewusste Ausgabeverhalten ist ein Hauptvorteil der Methode, da du jedes Mal, wenn du Geld ausgibst, überlegen musst, wie viel Budget noch übrig ist.

Lieber ohne Bargeld unterwegs?

Wenn du lieber digital unterwegs bist oder gar nicht so viel Bargeld nutzen möchtest, geht das Ganze auch problemlos online. Mit dem Finanzplaner der Haspa kannst du deine Ausgaben automatisch kategorisieren lassen, Budgets für verschiedene Lebensbereiche festlegen und jederzeit sehen, wie viel du noch übrig hast. Statt Umschläge zu füllen, zeigt dir die Sparkassen App in Echtzeit an, ob du im Rahmen bleibst. So hast du denselben Überblick wie beim Cash Stuffing, nur eben bequemer und ohne Kleingeld in der Tasche.

Verwalte dein Budget stressfrei und bequem online mit dem Haspa Finanzplaner – übersichtlich, maßgeschneidert und dank persönlicher Schlagwörter sowie automatischer Kategorisierung perfekt auf dich abgestimmt!

Teaser, Finanzplaner, Frau sitzt auf dem Sofa am Handy

Spar-Challenges für extra Motivation

Wenn du für den Urlaub oder ein neues Smartphone sparen möchtest, bieten sich Spar-Challenges an. Diese sind zwar optional, helfen dir aber dabei, Ehrgeiz fürs Sparen zu entwickeln und lösen kleine (oder große) Erfolgserlebnisse aus. Es gibt viele Varianten, um den Sparprozess spielerisch zu gestalten, etwa Challenges, bei denen du Felder abstreichen, rubbeln, würfeln oder Bingo spielen musst. Beliebte Beispiele sind die 100 Umschläge Spar-Challenge, die 10 €-Challenge (Sparziel 200 €) oder die Sparbox aus Holz (Sparziel 1.000 €).

Eine weitere Möglichkeit bietet auch die 50-30-20-Regel, bei der du dein Einkommen in 3 Bereiche aufteilst: 50 % für feste Ausgaben wie Miete und Lebensmittel, 30 % für flexible Ausgaben wie Freizeit oder Shopping und 20 % für Sparen oder Schuldenabbau. So hast du eine klare Struktur, wie viel Geld du realistisch zurücklegen kannst, ohne auf alles verzichten zu müssen!

Typische Anfängerfehler vermeiden und am Ball bleiben

Der Einstieg in die Budgetplanung ist niederschwellig und einfach zu implementieren. Damit du aber erfolgreich bleibst, beachte folgende Fehler und Tipps:

  • Überambitionierter Start

    Starte lieber mit den Grundlagen (Einnahmen/Ausgaben/Budgetverteilung) und nicht sofort mit 120 % Motivation und 12 verschiedenen Spar-Challenges. Wenn du ungeduldig bist und sofort loslegen willst (was total verständlich ist), schätze dein Budget für den ersten Monat frei und nimm im Folgemonat Anpassungen vor.

  • Vergleich mit anderen

    Jede Situation ist anders. Vergleiche dich nicht mit Menschen, die mehr verdienen oder weniger ausgeben. Konzentriere dich lieber auf deine individuelle Situation und wo du optimieren kannst, denn jeder noch so kleine Schritt zählt.

  • Zu schnell aufgeben

    Die Methode ist flexibel und kann an deine individuellen Bedürfnisse angepasst werden. Falls du Schulden hast, kann die Umschlagmethode helfen, diese effektiv abzubauen, indem du einen speziellen Umschlag nur für die Schuldentilgung reservierst und so die Schuldentilgung priorisierst.

  • Dein Budgetplaner ist nicht nur zum Einrichten da

    Schau jeden Monat auf dein Budget und passe ihn an, wenn sich etwas ändert. Ein kurzer Blick auf deine Ausgaben jede Woche oder am Monatsende hilft dir, den Überblick zu behalten und kleine Kurskorrekturen vorzunehmen.

  • Übrig gebliebenes Geld clever nutzen

    Am Monatsende ist noch etwas Budget übrig? Perfekt! Du kannst es für den nächsten Monat „vorrätig“ halten oder gleich für deine Sparziele einsetzen – zum Beispiel für einen Notgroschen oder eine kleine Spar-Challenge. So baust du ganz nebenbei Rücklagen für unerwartete Ausgaben auf.

Fazit: Dein einfacher Einstieg in die Budgetplanung

Budgetplanung für Anfänger klingt oft komplizierter, als sie wirklich ist. Mit der passenden Methode legst du ein solides Fundament, um deine Finanzen bewusster zu steuern. Fang damit an, deine Einnahmen und Ausgaben ehrlich zu sortieren, setz klare Prioritäten und bleib konsequent: schon nach kurzer Zeit wirst du merken, wie viel entspannter sich Geld plötzlich anfühlt. Das größte Plus am Budgeting: Du gewinnst Kontrolle statt Stress und kommst Schritt für Schritt deinen Sparzielen näher.