⍟ Letztes Update: Juni 2026. Unsere Artikel bleiben aktuell, damit du jederzeit bestens informiert bist.
Achtung: Das bisherige Gebäudeenergiegesetz (GEG, auch Heizungsgesetz) wurde am 10.7.26 durch das GModG ersetzt. Darunter u.a. Anpassungen wie der Wegfall der 65 %-Pflicht für erneuerbare Energien! Bei uns findest du weitere Infos zum Gebäudemodernisierungsgesetz.
Nachtspeicherheizung ersetzen: Die Short Facts im Überblick
- Funktionsweise: Nachtspeicherheizungen nutzen elektrische Energie, um nachts Wärme in einem Speicherkern zu speichern. Diese wird tagsüber als Wärme abgegeben.
- Tarifmodell: Günstiger Niedertarif (Nachtstrom) für das Aufladen der Heizung nachts, teurer Hochtarif für den Stromverbrauch tagsüber.
- Kosten: Nachtspeicherheizungen verursachen oft hohe Heizkosten, da sie ineffizient sind und viel Strom verbrauchen.
- Veraltete Technik: Ineffiziente Wärmespeicherung und hohe Wärmeverluste.
- Umweltbelastung: Hohe CO₂-Emissionen, falls kein Ökostrom genutzt wird.
- Moderne Alternativen nutzen, z.B. Wärmepumpen können bis zu 70 % an Stromkosten sparen und eine staatliche Förderung ist vorhanden; Infrarotheizungen glänzen mit geringen Anschaffungskosten und punktgenauer Wärme; Pelletheizungen gelten als klimaneutraler und nutzen nachwachsende Rohstoffe.
- Förderung bei Heizungstausch nutzen: Bis zu 70 % Zuschuss bei Umstieg auf Erneuerbare Energien möglich.
Inhalte im Überblick
Heizen mit Nachtspeicher: Die Nachteile einer Nachtspeicherheizung
Warum lohnt sich der Austausch veralteter Nachtspeicheröfen? Die Antwort liegt in den versteckten Kosten und der mangelnden Effizienz dieses Heizsystems.
- Hohe Heizkosten: Nachtspeicheröfen nutzen zwar günstigeren Nachtstrom, doch der Stromverbrauch ist enorm. Selbst der niedrigere Tarif pro Kilowattstunde gleicht dies nicht aus – die hohen Betriebskosten können sich schnell summieren.
- Ineffiziente Technik: Die veraltete Speichertechnik verliert Wärme ungenutzt, besonders bei schlechter Isolierung. Moderne Heizungen arbeiten deutlich effizienter.
- Abhängigkeit vom Strompreis: Steigende Stromkosten treiben die Heizkosten weiter in die Höhe, während alternative Systeme wie beispielsweise Wärmepumpen langfristig preisstabiler sind.
- Umweltschädlich: Der hohe Stromverbrauch belastet die CO₂-Bilanz, sofern der Strom nicht aus erneuerbaren Quellen stammt.
Wer heute noch mit Nachtspeicheröfen heizt, zahlt in der Regel nicht nur mehr, sondern hemmt auch die Energiewende. Ein Wechsel kann demnach Geld sparen und zugleich das Klima schonen (abhängig davon für welche Heizungsalternative du dich entscheidest).
Nachtspeicherheizung ersetzen: Diese Alternativen gibt es
Der Austausch veralteter Nachtspeicherheizungen lohnt sich, um Heizkörper mit moderner Technik zu verbinden und die Heizkosten zu senken. Doch welche neue Heizung ist die richtige? Grundsätzlich hast du 2 Wege: Entweder du bleibst bei einem rein elektrischen System wie der Infrarotheizung, das ohne große Umbauten an den Strom angeschlossen wird. Oder du steigst auf eine wassergeführte Zentralheizung wie eine Wärmepumpe um. Hierfür müssen im Haus allerdings einmalig neue Heizungsrohre und Heizkörper verlegt werden.
Umweltfreundlich: Nachtspeicher gegen Wärmepumpe ersetzen
Wärmepumpen entziehen der Umgebungsluft, dem Erdreich oder dem Grundwasser Wärme und heben sie mittels Strom auf ein nutzbares Temperaturniveau. Sie arbeiten besonders effizient, wenn sie mit Flächenheizungen wie Fußboden- oder Wandheizungen kombiniert werden. Allerdings bieten sich Wärmepumpen auch im Altbau oder Bestand an.
Moderne Geräte erreichen gute Wirkungsgrade. So sagt die Jahresarbeitszahl (JAZ) einer Wärmepumpe von beispielsweise 4 aus, dass für jede verbrauchte Kilowattstunde Strom 4 Kilowattstunden Wärme erzeugt werden. Dank der Nutzung erneuerbarer Energien sind sie eine zukunftssichere und wirtschaftlich attraktive Lösung, sofern das Haus gut gedämmt ist.
Mehr zur Wärmepumpe in folgenden Artikeln:
Auf nachwachsende Rohstoffe setzen: Die Pelletheizung
Pelletheizungen verbrennen gepresste Holzreste und gelten als CO₂-neutral, da nur so viel CO₂ freigesetzt wird, wie das Holz während des Wachstums gebunden hat. Etwas komplizierter ist es dann am Ende doch, dennoch eignet sich dieses Heizsystem als gute Alternative zur Nachtspeicherheizung in Bestandsgebäuden, da sie sich oft an bestehende Heizkreise anschließen lassen und hohe Spitzenlasten erreichen kann.
Ein automatisches Fördersystem transportiert die Pellets vom Lager zum Kessel, was den Komfort erhöht. Allerdings benötigt die Pelletheizung ausreichend Lagerfläche und eine regelmäßige Wartung.

Willst du noch mehr zur Pelletheizung erfahren? Schau mal hier vorbei:
Nachtspeicherofen gegen Elektroheizung ersetzen
Moderne Elektroheizungen wie Infrarotheizungen erwärmen Räume durch direkte Strahlungswärme, ähnlich der Sonne. Sie sind schnell installiert und ideal für punktuelles Heizen. Flächenspeicherheizungen nutzen dagegen einen isolierten Speicherkern, der nachts mit günstigem Strom beladen wird und die Wärme über den Tag abgibt.
Beide Systeme haben jedoch unter Umständen ebenfalls einen hohen Stromverbrauch, der bei steigenden Strompreisen die Heizkosten in die Höhe treiben kann.

Mehr Infos zu Elektroheizungen gefällig – dann schau mal hier:
- Elektrische Zusatzheizung nutzen
- Elektrische Fußbodenheizung
- Vor- und Nachteile einer Infrarotheizung
Wie sieht es aus mit Öl, Gas & Co.?
Klassische Gas- und Ölheizungen mit Brennwerttechnik nutzen fossile Brennstoffe und sind somit nicht gerade als umweltfreundliche Alternative zu betrachten – sind aber effizienter als Nachtspeicheröfen. Gasheizungen benötigen einen Gasanschluss, während Ölheizungen unabhängig vom Gasnetz sind.
Beide lassen sich mit Solarthermie oder Wärmepumpen kombinieren, um den Verbrauch zu senken und die Umweltfreundlichkeit zu erhöhen. Allerdings sind sie langfristig weniger zukunftssicher, weshalb sie auch weiterhin nicht förderfähig sind, wie etwa Wärmepumpen.
Willst du weg von Öl oder Gas, schau dir auch mal folgende Artikel an und informiere dich:
Kosten beim Austausch einer Nachtspeicherheizung
Der Austausch von Nachtspeicherheizungen lohnt sich aufgrund hoher Betriebskosten und veralteter Technik. Die Kosten für die Anschaffung eines neuen Heizsystems hängen jedoch von der gewählten Alternative und dem Gebäudetyp ab.
Hier eine erste Übersicht, die dir als grobe Orientierung dienen kann:
- Anschaffungskosten
- Moderne Elektroheizungen (Infrarot/Flächenspeicher): Ab 250 bis 300 € pro Heizkörper
- Zentralheizungen (Wärmepumpe inkl. neuem Rohrnetz & Heizkörpern): ca. 30.000 bis 50.000 € (Gasheizungen liegen trotz Rohreinbau meist etwas darunter, sind aber langfristig wegen der CO₂-Abgabe teurer und nicht förderfähig)
- Pelletheizung (inkl. Pelletlager, neuem Rohrnetz & Heizkörpern): ca. 32.000 bis 48.000 €
- Umrüstkosten
- Infrastruktur: Da Nachtspeicherheizungen rein elektrisch funktionieren, gibt es in diesen Gebäuden meist keine wassergeführten Heizungsrohre. Wenn du auf eine Zentralheizung (wie Wärmepumpe oder Pelletheizung) umrüstest, müssen neue Rohrleitungen und Heizkörper (oder eine Fußbodenheizung) verlegt werden. Das ist ein entscheidender Kosten- und Aufwandspunkt, der jedoch glücklicherweise voll förderfähig ist. Bei modernen Elektro- oder Infrarotheizungen entfällt dieser Aufwand, da sie einfach das bestehende Stromnetz nutzen.
- Stromanschluss: Infrarotheizungen benötigen hingegen keine Umbauten, Flächenspeicherheizungen oft nur minimalen Aufwand, sie werden einfach an den Strom angeschlossen.
- Entsorgung: 100 bis 230 € pro Nachtspeicherofen (je nach Schadstoffbelastung und Aufwand sind Abweichungen möglich)
Diese Einsparpotenziale können sich dir bieten
Der Austausch von Nachtspeicherheizungen kann die Heizkosten drastisch senken: Wärmepumpen können die Stromkosten um bis zu 70 % im Vergleich zu Nachtspeichern reduzieren. Auch Infrarotheizungen sparen langfristig, wenn sie mit Ökostrom und einer sehr guten Dämmung kombiniert werden.
Hinweis: Die genauen Kosten für das Umrüsten hängen von der Gebäudegröße, Dämmung und gewählten Technik ab. Eine individuelle Beratung durch Energieexpert:innen ist daher auf alle Fälle ratsam.
Förderung beim Heizungstausch: Diese Fördermittel stehen dir zu
Der Heizungsaustausch wird aktuell mit Zuschüssen von bis zu 70 % gefördert, wobei die Programme der KfW und des Bundesamts für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) im Mittelpunkt stehen. Die genaue Höhe hängt von der gewählten Heizungstechnik, dem Gebäudealter und individuellen Boni ab.
Folgende Maßnahmen werden von der BEG gefördert:
- Errichtung, Umbau und Erweiterung eines Gebäudenetzes
- Einbau von effizienten Wärmepumpen
- Biomasseheizungen (z.B. Pelletheizungen)
- Solarthermieanlagen zur Heizungsunterstützung und Warmwasserbereitung
- Hybridheizungen (Kombination aus Erneuerbaren Energien)
Die konkreten Vorgaben und Ausschlusskriterien findest du auf der entsprechenden Seite des BAFA zur Förderung von Heizungsanlagen.
Der Grundfördersatz liegt bei 30 %, das Mindestinvestitionsvolumen bei 300 € und die jeweiligen Höchstgrenzen der förderfähigen Kosten bei 30.000 € für die erste Wohneinheit. Mit steigender Anzahl der Wohneinheiten reduziert sich die jeweilige Höchstgrenze.
Weiterhin können folgende Boni seit 2024 in Anspruch genommen werden:
- 30 % Einkommensbonus (für selbstnutzende Eigentümer:innen mit bis zu 40.000 € zu versteuerndem Haushaltseinkommen pro Jahr).
- 20 % Klimageschwindigkeits-Bonus (ab Januar 2029 sinkt dieser alle 2 Jahre um 3 %).
- 5 % Effizienzbonus (beim Tausch gegen eine Wärmepumpe, die als Wärmequelle Wasser, das Erdreich oder Abwasser nutzt oder ein natürliches Kältemittel verwendet).
- Pauschal 2.500 € Emissionsminderungs-Zuschlag für besonders effiziente Biomasseheizungen.
Eine Förderhöhe von maximal 70 % ist möglich.
Was sind förderfähige Kosten?
Die gute Nachricht für alle Nachtspeicher-Besitzer:innen: Zu den förderfähigen Kosten zählen neben den Anschaffungskosten (z.B. für die neue Wärmepumpe oder einen Pelletkessel) auch die kompletten Umfeldmaßnahmen im Haus. Das bedeutet: Der nachträgliche Einbau des gesamten Rohrleitungssystems, die neuen Heizkörper oder die Fußbodenheizung sowie Wanddurchbrüche, Verputzarbeiten und die Entsorgung der alten Asbest-Öfen werden vom Staat ebenfalls mitgefördert! Auch die Planung (Energieberatung und hydraulischer Abgleich) ist abgedeckt.
Wichtiger Hinweis: Die Förderlandschaft kann sich jederzeit ändern, beispielsweise auch nach neuen Regierungsentschlüssen. Informiere dich vor Antragstellung über die aktuellen Richtlinien bei KfW oder BAFA.
| Heizsystem (jeweils inkl. neuem Rohrnetz & Heizkörpern) | Geschätzte Gesamtkosten (ca.) | Förderfähige Kosten (KfW-Deckelung) | Staatliche Förderung (Maximalförderung) | Dein effektiver Eigenanteil |
| Wärmepumpe (inkl. hydraulischem Abgleich) | 38.000 € | 30.000 € (Maximalgrenze) | 21.000 € (70 % Zuschuss) | 17.000 € |
| Pelletheizung (inkl. Pelletlager & Abgleich) | 42.000 € | 30.000 € (Maximalgrenze) | 23.500 € (70 % Zuschuss + 2.500 € Emissionsbonus) | 18.500 € |
| Gas-Brennwertheizung (inkl. Gasanschluss & Abgleich) | 26.000 € | 0 € (Fossile Energien sind von der Förderung ausgeschlossen) | 0 € (Keine Förderung) | 26.000 € |
Wie das Beispiel zeigt, ist der Einbau einer Gasheizung auf dem Papier zwar oft günstiger, da fossile Heizungen jedoch vom Staat überhaupt nicht mehr gefördert werden, ist dein tatsächlicher Eigenanteil am Ende deutlich höher als bei einer modern geförderten Wärmepumpe oder Pelletheizung. Bitte beachte, dass es sich um Modellrechnungen handelt – lass dich für dein individuelles Projekt unbedingt persönlich beraten.
Weitere Informationen findest du übrigens auch in unserem Artikel zur Förderung energetischer Sanierung.
Fazit: Nachtspeicherheizung austauschen, das solltest du jetzt tun
Der Ersatz veralteter Nachtspeicherheizungen lohnt sich mehr denn je: Moderne zentrale Heizsysteme wie Wärmepumpen oder Pelletanlagen beheizen Räume nicht nur effizienter, sondern können auch langfristig die Heizkosten senken. Wer seine Nachtspeicherheizung zu ersetzen plant, kann durch staatliche Förderung bis zu 70 % der Kosten sparen, was einen entscheidenden Vorteil angesichts steigender Energiepreise darstellt. Beim Ersetzen profitierst du also nicht nur von geringeren Betriebskosten, sondern auch von einer nachhaltigeren Energiebilanz.
FAQ zum Thema Nachtspeicherheizung ersetzen
Können Nachtspeicherheizungen Asbest enthalten?
Ja, das kann bei älteren Modellen sehr häufig der Fall sein. Insbesondere Nachtspeicheröfen, die vor 1984 (teilweise bis in die späten 1980er-Jahre) gebaut wurden, können oft Asbest in den Dämmplatten oder im Speicherkern enthalten. Zudem können in den Geräten giftige PCB (Polychlorierte Biphenyle) in den Kondensatoren sowie chromathaltige Speichersteine verbaut sein.
Wichtig: Öffne oder zerlege einen Nachtspeicherofen niemals selbst! Solange das Gerät unbeschädigt steht, droht meist keine akute Gefahr. Beim Ausbau können jedoch krebserregende Asbestfasern freigesetzt werden. Die Demontage und Entsorgung muss daher zwingend von einem zertifizierten Fachbetrieb nach der Richtlinie TRGS 519 durchgeführt werden.
Welche Vorteile hat der Austausch der Nachtspeicherheizung?
Ein Austausch bringt dir zahlreiche ökologische und finanzielle Vorteile:
- Drastische Kostensenkung: Mit einer Wärmepumpe kannst du deinen Stromverbrauch für die Heizung um bis zu 70 % reduzieren.
- Bessere Raumluft & Komfort: Alte Nachtspeicheröfen nutzen oft Ventilatoren, die Staub aufwirbeln und eine trockene Heizluft erzeugen (schlecht für Allergiker:innen). Moderne Systeme wie Flächenheizungen oder Infrarot sorgen für eine angenehme, gleichmäßige Wärmeverteilung.
- Wertsteigerung der Immobilie: Ein modernes, energieeffizientes Heizsystem verbessert die Energieeffizienzklasse deines Hauses im Energieausweis und steigert den Wiederverkaufswert erheblich.
- Unabhängigkeit & Zukunftssicherheit: Du machst dich unabhängiger von stark schwankenden Strompreisen und profitierst von massiven staatlichen Förderungen (bis zu 70 %).
Muss ich für eine Wärmepumpe im ganzen Haus Heizungsrohre neu verlegen?
Da Nachtspeicherheizungen rein elektrisch betrieben werden, gibt es im Haus in der Regel keine wassergeführten Heizungsrohre. Wenn du auf eine Zentralheizung wie eine Wärmepumpe oder Pelletheizung umrüstest, müssen tatsächlich neue Rohrleitungen und Heizkörper (oder eine Fußbodenheizung) installiert werden.
- Der Vorteil: Diese Umrüstungskosten (inkl. Wanddurchbrüche, Rohre und Heizkörper) zählen zu den förderfähigen Kosten im Rahmen der BEG-Förderung und werden ebenfalls mit bis zu 70 % bezuschusst!
- Die Alternative: Wenn du keine neuen Rohre verlegen möchtest, kannst du als Zwischenlösung oder für sehr gut gedämmte Häuser auf moderne Infrarotheizungen oder elektrische Flächenspeicher setzen, da diese nur einen Stromanschluss benötigen.
Gibt es eine gesetzliche Pflicht zum Austausch von Nachtspeicheröfen?
Nein, aktuell gibt es im Gebäudeenergiegesetz (bzw. dem kommenden Gebäudemodernisierungsgesetz) keine generelle gesetzliche Austauschpflicht für bestehende Nachtspeicherheizungen in Wohngebäuden. Eine ältere Verordnung zur Außerbetriebnahme wurde bereits vor Jahren aufgehoben. Aus wirtschaftlicher Sicht ist der Betrieb aufgrund der enormen Stromkosten jedoch in den allermeisten Fällen ein reines Draufzahlgeschäft, weshalb sich ein freiwilliger Tausch schnell amortisiert.
Wer entsorgt meine alten Nachtspeicheröfen und was kostet das?
Die Entsorgung sollte immer durch einen spezialisierten und zertifizierten Fachbetrieb oder im Rahmen der Installation durch den Heizungsbauer oder die Heizungsbauerin erfolgen. Die Expert:innen verpacken die Geräte oft staubdicht, transportieren sie als Gefahrgut ab und kümmern sich um die fachgerechte Entsorgung. Die Kosten liegen im Schnitt bei etwa 100 bis 250 € pro Gerät, abhängig von Größe, Gewicht und Schadstoffbelastung. Lass dir unbedingt einen Entsorgungsnachweis geben, denn diesen benötigst du oft auch als Beleg für die Fördermittelstelle.
Wie lange dauert der Ausbau und die Umrüstung auf ein neues System?
Der reine Ausbau und der Abtransport der alten Nachtspeicheröfen ist meist innerhalb von 1 bis 2 Tagen erledigt. Die Dauer der Neuinstallation hängt vom gewählten System ab:
- Moderne Elektroheizung (z.B. Infrarot): 1 bis 3 Tage, da meist nur bestehende Stromanschlüsse genutzt oder angepasst werden müssen.
- Zentralheizung (z.B. Wärmepumpe inkl. Rohrverlegung): Ca. 2 bis 3 Wochen, da Heizungsrohre verlegt, Heizkörper montiert und die zentrale Heizanlage im Technikraum installiert und hydraulisch abgeglichen werden muss.






